Was eine App günstig hält
Wo es geht, nutze ich, was auf dem Gerät ohnehin vorhanden ist, statt für jede
Kleinigkeit einen eigenen Server dazwischenzuschalten. Das hält die laufenden
Kosten niedrig und die Menge an Daten klein, die überhaupt irgendwo gespeichert
werden muss. Bei Calendula geht das so weit, dass die App ohne
Internetberechtigung auskommt.
Der größte Kostentreiber in App-Projekten ist ohnehin selten die Technik,
sondern der Funktionsumfang, den niemand hinterfragt hat. Deshalb steht am Anfang
die Frage, was die App tatsächlich tun soll und was nicht; wie die
Zusammenarbeit danach abläuft, steht unter Vorgehen.
Nach der Veröffentlichung
Google und Apple verlangen regelmäßig, dass Apps an neue Systemversionen
angepasst werden. Wer das versäumt, kann irgendwann keine Updates mehr
veröffentlichen, und das fällt meist genau dann auf, wenn etwas dringend zu
beheben wäre. Wartung können wir fest vereinbaren, oder Sie melden sich, wenn
etwas ansteht.
Was stimmt, was nicht
Für unser Angebot brauchen wir eine eigene App.
Oft nicht
Wenn Ihre Nutzer die Funktion einmal im Quartal brauchen, ist eine gute mobile Website die bessere Investition. Eine App rechtfertigt sich, wenn Sie etwas brauchen, das der Browser nicht kann. Ob das bei Ihnen der Fall ist, sage ich Ihnen im Erstgespräch, auch wenn die Antwort mich den Auftrag kostet.
Android und iOS bedeuten zwei Projekte und zwei Budgets.
Nicht mehr
Beide Plattformen entstehen aus einem gemeinsamen Projekt: Die Logik wird einmal gebaut und von beiden Apps genutzt, die Bedienoberfläche bleibt pro Plattform eigenständig. Für Sie heißt das ein Budget statt zwei, und trotzdem auf jedem Gerät eine App, die sich richtig anfühlt.
Barrierefreiheit können wir später nachrüsten.
Wird teurer
Schriftgrößen, Kontraste und die Bedienung per Sprachausgabe hängen am Aufbau der Oberfläche. Nachträglich betrifft eine Umstellung deshalb jeden Bildschirm einzeln. Für viele verbraucherorientierte Apps verlangt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz sie seit Juni 2025 ohnehin.
In zwei Wochen kann die App fertig sein.
Selten
Angebote mit dieser Zusage lassen meist die Stabilisierungsphase weg. Die kommt trotzdem, nur später, ungeplant und auf Ihre Kosten. Realistisch ist eine erste benutzbare Version in sechs bis zehn Wochen.
Wann sich eine eigene App lohnt
- Spricht dafür
Nutzung ohne Internet
Im Lager, beim Kunden vor Ort, im Zug. Wenn die Arbeit auch ohne Verbindung weitergehen muss, kommt eine Website an ihre Grenze.
- Spricht dafür
Benachrichtigungen und Widgets
Wenn Ihre Nutzer etwas erfahren sollen, ohne die App vorher zu öffnen, oder Sie auf dem Startbildschirm sichtbar bleiben wollen.
- Spricht dafür
Zugriff auf das Gerät
Kamera, Kalender, Kontakte, Standort, Bluetooth. Der Browser darf hier wenig, und was er darf, ist umständlicher.
- Spricht dagegen
Die App zeigt vor allem Inhalte
Wird im Kern nur dargestellt, was auch auf der Website steht, zahlen Sie für zwei Wege zum selben Ziel, und Ihre Nutzer müssen erst etwas installieren.
Was Sie bekommen
Sie können meine Arbeit prüfen, bevor Sie beauftragen
Calendula ist eine Open-Source-App von mir, kein Kundenprojekt: im Play Store und bei F-Droid, MIT-lizenziert, Quellcode offen einsehbar. Ihre IT kann vorab hineinschauen und beurteilen, wie sauber dort gearbeitet wird. Freiwillige haben die App in fünfzehn weitere Sprachen übersetzt, was schlecht funktioniert, wenn sie niemand benutzt.
Beide Plattformen, ein Projekt
Android und iOS teilen sich denselben Unterbau – die Bedienung bleibt auf jeder Plattform so, wie Ihre Nutzer sie kennen. Das kostet deutlich weniger als zwei getrennt entwickelte Apps.
Nutzbar für alle Ihre Kunden
Schriftgrößen, Kontraste und die Bedienung per Sprachausgabe müssen so gebaut sein, dass auch Menschen mit Einschränkungen zurechtkommen. Für viele verbraucherorientierte Apps verlangt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz das seit Juni 2025 ohnehin. Später nachzurüsten kostet mehr, als es von Anfang an mitzubauen.
Die App gehört Ihnen
Quellcode, Store-Zugänge und die Schlüssel, mit denen die App signiert wird, gehen an Sie über. Wer diese Schlüssel nicht hat, kann keine Updates veröffentlichen. Deshalb steht die Übergabe ausdrücklich im Angebot.
Häufige Fragen
Was kostet eine App?
Zum Festpreis, wenn der Umfang vorher feststeht, sonst nach Aufwand. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus, der genannte Betrag ist also der Endpreis. Eine klar umrissene App liegt meist zwischen 8.000 und 25.000 Euro. Agenturen liegen für vergleichbare Projekte höher, weil dort ein Team, Vertretungsregelungen und Projektsteuerung mitfinanziert werden. Bei einem großen Vorhaben ist das sinnvoll investiert, bei einem überschaubaren tragen Sie diese Struktur mit. Wenn Ihr Vorhaben größer ist als das, was eine Person sinnvoll stemmen kann, sage ich Ihnen das im Erstgespräch.
Wie lange dauert die Entwicklung?
Eine erste benutzbare Version in sechs bis zehn Wochen ist realistisch, danach Iterationen. Angebote mit „in zwei Wochen fertig“ lassen meist die Stabilisierungsphase weg. Die kommt trotzdem, nur später und ungeplant.
Entwickeln Sie für Android und iOS?
Ja. Beide Plattformen entstehen aus einem gemeinsamen Projekt: Die Logik wird einmal gebaut und von beiden Apps genutzt, die Bedienoberfläche bleibt pro Plattform eigenständig. Für Sie heißt das ein Budget statt zwei, und auf beiden Plattformen eine App, die sich richtig anfühlt.
Was passiert nach der Veröffentlichung?
Google und Apple verlangen regelmäßig, dass Apps an neue Systemversionen angepasst werden, sonst lassen sich irgendwann keine Updates mehr veröffentlichen. Wartung können wir fest vereinbaren, oder Sie melden sich, wenn etwas ansteht.
Wem gehört die App am Ende?
Ihnen. Quellcode, Signaturschlüssel und Store-Eintrag gehen mit der Abnahme an Sie über, und Sie können jederzeit jemand anderen weiterarbeiten lassen.
Wofür Sie mich nicht buchen sollten
- Spiele und alles, was aufwendige 3D-Grafik braucht.
- Apps, die im Kern nur Inhalte anzeigen. Dafür ist eine gute mobile Website günstiger.
- Vorhaben, die vom ersten Tag an ein ganzes Team beschäftigen.